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| Die
traditionelle Landnutzung - Heugewinnung |
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| Naturraum |
Zwischen
Anfang Juli und Mitte August werden die Wiesen mit der Sense gemäht. Die Mahd
beginnt nach der Rückkehr von der Hochweide, also etwa Mitte Juli. Gemäht wird
von Hand mit der Sense. Über mehrere Wochen hinweg ist von früh bis spät das Dengeln
der Sensen zu hören. Die Mahd findet vorzugsweise morgens statt, da taufeuchtes
Gras besser geschnitten werden kann. Mehrere Personen, oftmals die zum "Mahdurlaub" aus der Stadt auf Besuch weilenden Söhne oder Lohnarbeiter aus dem Tiefland, mähen in Reihe versetzt nebeneinander. |
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| Vegetation | |||||
| Landnutzung | |||||
| Probleme | |||||
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Nach oberflächlichem Abtrocknen wird das Gras mit hölzernen Gabeln und Rechen mehrmals gewendet. Das trockene Heu wird auf zwei Holzbalken geschichtet, welche als "Trage" fungieren, und zusammengetragen. In mehrstündiger Arbeit wird hieraus ein etwa 4 bis 5 Meter hoher Heubock aufgebaut Ein unten zugespitzter Fichtenstamm wird in den Boden eingepflanzt, mit seinen Astquirlen sorgt er für die Stabilität. An der Bodenoberfläche verhindert eine Lage von Zweigen die spätere Durchfeuchtung von unten her. Mittels Rechen und holzgeschnitzter Gabeln wird das Heu zusammengetragen und als "Heubock" schichtenweise abgelagert. Bei Erreichen einer größeren Höhe wird das Heu mit Gabeln nach oben hinaufgereicht. Auf dem entstehenden Heubock hilft eine Person für die weiterhin richtige Lagerung. Mit großer Sorgfalt wird darauf geachtet, daß die Richtung der Schwaden von der Mitte zum Rande hin abfällt. Mehrfach wird mit dem Rechen für die Ausrichtung der Schwaden gesorgt. Dadurch wird etwaig eindringendes Regenwasser nach außen abgeleitet und Verrottung verhindert. Ist die Spitze der Fichtenstange erreicht, wird mittels eines geflochtenen Heustranges das obere Ende gegen eindringendes Niederschlagswasser gesichert. Dies ist notwendig, da die Heuvorräte auch während des Winters im Freien verbleiben und sogar über einige Jahre als Vorrat gelagert werden können. Kleine Gruppen von Heuböcken werden mit Stangen eingezäunt, um das Vieh fernzuhalten. | ||||
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