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Die traditionelle Landnutzung
- Hochweide |
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| Naturraum |
Im Sommer wird ein Großteil der Tiere auf hochmontane Weiden getrieben, um die tieferliegenden Wiesen zur Heugewinnung nutzen zu können. Beispielsweise ist Calineasa die Hochweide mehrerer Dörfer im zentralen Teil des Apuseni-Gebirges. Dort werden die Tiere tagsüber auf den großflächig vorhandenen Borstgrasrasen gehütet. Der Fraßdruck ist immens, im Juli bleibt nur ein kurzgeschorener, artenarmer Rasen mit dominierendem Borstgras (Nardus stricta) und einzelnen Individuen von Arnika (Arnica montana), Blutwurz (Potentilla erecta) und Gold-Fingerkraut (Potentilla aurea) zurück. Selbst angrenzende Wälder und Hochmoore werden beweidet, ohne daß letztere sichtbaren Schaden nehmen würden. Auf der Hochweide hält sich in einer Meereshöhe von 1300 bis 1500 m NN zwischen Mitte Mai und Mitte Juli etwa ¾ der Tiere und die Hälfte der Bevölkerung auf. Dies war nicht immer so - bis 1990 sorgte auf der Hochweide vor allem die ältere Generation für die Tiere, die Jüngeren blieben im Dorf. Bis 1990 lebten die Leute in größeren holzschindelgedeckten Gemeinschaftshütten ("Koliba"), mit getrennten Bettstellen und einer zentralen Feuerstelle in der Mitte des Raumes.
Heute
wohnen die Leute familienweise getrennt in einfachen in Blockbauweise errichteten
Hütten mit zumeist nur einem Raum.
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