Die traditionelle Landnutzung - Waldweide

 


 
Naturraum

Waldweide ist heute in den Wäldern mit "besonderen Schutzfunktionen" verboten, also auf etwa 50 % der rumänischen Waldfläche. Auf der übrigen öffentlichen Waldfläche kann sie gegen Gebühr und zum Viehtrieb erlaubt werden, im Privat- und Gemeindewald wird sie selbst in Wäldern mit Schutzfunktion großflächig praktiziert. In allen Teilen des Apuseni-Gebirges findet bis heute legale und illegale Waldweide statt.


Frauen beim Viehhütten (Foto: A. Reif)

Von den Dörfern aus wird das Vie  h tagsüber in die umliegenden Wälder getrieben, gehütet von Frauen und Kindern. Die Grenzen zwischen Wald und Weide sind fließend, es entstehen reich strukturierte, sehr artenreiche Mosaike aus Säumen und Verjüngungsgruppen der Baumarten. Waldweide schädigt vor allem die Buche, die Tanne verjüngt sich erstaunlich gut, und die Fichte gelangt zur Dominanz.

  
Buchenkopfbäume und Tannenverbiss (Foto: Reif A.)

 

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