|
|
||||
|
|
Gärten, Äcker
und Brachäcker |
|
||
| Naturraum |
Gärten
und Äcker nehmen eine nur kleine Fläche ein, sind jedoch von
entscheidender Bedeutung für die Nahrungsversorgung der Bevölkerung.
Dementsprechend intensiv werden sie gepflügt, gehackt, gejätet
und mit Stallmist gedüngt. Bezeichnende Unkrautarten sind
Weißer Gänsefuß (Chenopodium album), Acker-Senf
(Sinapis arvensis) und Ampfer-Knöterich (Polygonum lapathifolium).
An besonders fruchtbaren, feinerdereichen Standorten werden die kleinen Äcker angelegt. Oftmals handelt es sich hierbei um Talmulden, Unterhänge und Zentren von Dolinen. Angebaut werden vor allem Kartoffeln, seltener Hafer und Roggen. Vor allem die Kartoffeläcker werden intensiv gehackt und über viele Wochen finden sich praktisch keine weiteren Pflanzen auf der Fläche ein. Begleitende Unkräuter der Äcker sind Acker-Vergißmeinnicht (Myosotis arvensis), Winden-Knöterich (Fallopia convolvulus), Feld-Ehrenpreis (Veronica agrestis) und Falsche Kamille (Tripleurospermum inodorum). Seltene Arten sind Kamille (Matricaria recutita), Finkensame (Neslia paniculata) und Acker-Lichtnelke (Melandrium noctiflorum). Aufgrund der Kombinationen und Überlappungen der Artengruppen können vier Wasserhaushaltsstufen rekonstruiert werden, mit Naßwiesen, Feuchtwiesen, Frischwiesen und Wiesen mäßig frischer Standorte. An ganzjährig feuchten bis grundfrischen Saumstandorten finden sich Telekien-Säume. In Hausnähe befinden sich in der Regel kleine, eingezäunte Gärtchen, in denen Lauch, Weißkohl, Salat und eine Vielzahl weiterer Arten angebaut werden. Begleitende Unkrautarten sind Persischer Ehrenpreis (Veronica persica), Rain-Kohl (Lapsana communis), Bunter Hohlzahn (Galeopsis speciosa), Krauser Ampfer (Rumex crispus), Bunte Taubnessel (Lamium purpureum) und Polygonum maculosa.
Während viele Äcker ständig bestellt werden, unterliegen andere einer regelmäßigen Brache. In den Anfangsjahren gelingt es den bereits auf den Äckern vorkommenden Acker-Kratzdisteln (Cirsium arvense) und Quecken (Elymus repens) zur Vorherrschaft zu gelangen. Auch andere Ackerunkräuter, welche auf den bewirtschafteten Flächen bereits präsent waren, vermögen ihre Anteile zu erhöhen, so Acker-Gänsedistel (Sonchus arvensis), Weiche Trespe (Bromus hordeaceus), Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis) vor allem in seiner gelbblühenden Form, Verwechselte Trespe (Bromus commutatus), Huflattich (Tussilago farfara), Minze-Arten (Mentha spec.), Ackerwinde (Convolvulus arvens), Riesen-Straußgras (Agrostis gigantea) und eine Braunwurz-Art (Scrophularia scopolii). Bereits im ersten Brachejahr dringen Arten nährstoffreicher Frischwiesen ein, insbesondere:
|
|
||
| Vegetation | ||||
| Landnutzung | ||||
| Probleme | ||||
|
|
||||
|
|
||||
| Copyright © 2001-2005 PROIECT APUSENI. All rights reserved | ||||